KircheMondnacht2014Benediktinerklöster im Donaurandbruch haben überlicherweise eine lange Geschichte, z. B. wurden die Klöster Metten und Niederalteich im 8. Jahrhundert n. Chr. gegründet. Schweiklberg dagegen ist ein Kloster des 20. Jahrhunderts:

  • im Januar 1905 ließen sich der Gründer und spätere Abt Cölestin Maier, sowie fünf weitere Mönche auf dem Schweiklberg nieder. Rasch wurden Schule und Internat/Kirche/Kloster/St.Bedahaus und verschiedene Werkstätten aufgebaut.
  • Am 12.3.1914 erfolgte bereits die Erhebung zur selbständigen Abtei.
  • 1925 wurde die im Jugendstil erbaute Abteikirche der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht.
  • 1941 ging als "dunkles Jahr" in die Geschichte unseres Klosters ein. Im April wurde unser Kloster von der Gestapo beschlagnahmt und die Mönche vertrieben.
  • 1945 konnten die vertriebenen Mönche wieder aus dem Exil in Ihr Kloster zurück kehren.
  • Nach schwerer Zeit des 2. Weltkrieges konnte sich unser Kloster voll entfalten und so zählte unsere Gemeinschaft in den 60er Jahren über 130 Mönche.
  • 1971 fand die innere,1981 die äußere Umgestaltung der Abteikirche statt.
  • 1997/98 wurde das Innere der Abteikirche wieder umgestaltet und mit einem Hauch von Jugendstil versehen.
  • 2000 wurde eine neue Orgel eingeweiht. Die Firma Klais erbaute die "Dreifaltigkeits-Orgel" - Für die künstlerische Gestaltung war Herr Hirtreiter, die architektonische Herr Ott verantwortlich.
  • Im Jahre 2003 wurde der neue Schulzweig R6 bei uns eingeführt. Die "Coelestin-Maier-Realschule" besuchen derzeit (2018) 330 Schüler.
  • am 15.12.2014 Eröffnung des neuen Gäste- und Tagungshauses "St. Benedikt"
  • am 31.12.2014 Schließung des "St.-Beda-Hauses"

 


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Foto: NN